Rezension zu 'Cruelty' von Scott Bergstrom


Klappentext

Ab jetzt kämpfst du allein Gewndolyn Bloom

Ein Buch wie ein Blockbuster: Scott Bergstroms erster Roman erscheint in 20 Ländern und wird in Hollywood verfilmt – von Kinohit-Produzent Jerry Bruckheimer («Fluch der Karibik», «Armageddon»).
Vor zehn Jahren wurde Gwens Mutter ermordet, nur ihren Vater hat sie noch. Doch kurz nachdem er zu einer Geschäftsreise nach Paris aufgebrochen ist, stehen zwei Unbekannte vor Gwens Tür und erzählen eine unglaubliche Geschichte: Ihr Vater ist eigentlich CIA-Agent – und bei einem Einsatz spurlos verschwunden. Wurde er entführt? Wollte er dem Geheimdienst den Rücken kehren?
Als die Ermittlungen eingestellt werden, macht Gwen sich selbst auf die Suche. Eine gefährliche Reise über mehrere Kontinente beginnt, immer dem Zentrum der Gefahr entgegen. Und Gwen erkennt: Wenn man seine Gegner besiegen will, muss man mindestens so hart und grausam werden wie sie!

(Quelle & Homepage des Verlages: Rohwolt)

Meine Meinung

Ich bin ehrlich: Das Cover war Schuld daran, dass ich mir das Buch näher angesehen habe! Es ist einfach ein Traum <3 Aber wirklich ausschlaggebend war der Klappentext. Das Buch klang unheimlich gut und ich bin aktuell auf der Suche nach Thriller, die danach klingen, anders zu sein – eben nicht 0815.

Der Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen und ich bin gut durch das Buch gekommen. Dennoch hat sich der Anfang ein wenig gezogen; mir persönlich war die Einführung ein wenig zu lang im Verhältnis zur Seitenzahl des Buches. Die Geschichte selbst fand ich sehr interessant; es gibt viele Verknüpfungen, die wirklich gut gelöst wurden und es gibt auch ordentlich Action. Ich mag ja Bücher, in denen die Geschichte nicht nur einfach so dahin plätschert und es zur Sache geht. Das tut es hier auf jeden Fall!

Gwen mochte ich sehr gerne, nur ihr Reaktionen waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Sie ist noch nicht volljährig, als das Buch beginnt und sie geht einen Weg, den sie meiner Meinung nach für ihr Alter zu… locker und zu entspannt akzeptiert. Sie wuchs behütet und ohne Gewalt auf, was toll ist. Als sie dann mit Gewalt und Tod in Kontakt kommt, nimmt sie es einfach hin und fügt sich ein. Es kann ja sein, dass es Menschen gibt, die so reagieren; aber seien wir ehrlich: Ein 17 jähriges Mädchen wird bestimmt nicht so entspannt sein, wenn sie das erste Mal Gewalt anwendet (ich will jetzt nicht ins Detail gehen, um euch nicht zu spoilern).

Ich hätte mir ein wenig mehr Zweifel gewünscht und dass sich Gwens Gewissen meldet oder sie, wenigstens zu Beginn, mit sich selbst hadert für das, was sie getan hat und noch zu tun gedenkt. Leider war davon nichts zu spüren, was ich schade fand.

Ansonsten finde ich die Charaktere wirklich gut und hoffe, dass – falls es einen zweiten Teil geben wird – wir noch einen tieferen Einblick bekommen.

Fazit

Von mir bekommt das Buch 4 Sterne

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