Rezension zu 'Targa - Der Moment, bevor du stirbst' von B.C. Schiller


Klappentext

Niemand kommt dem Bösen so nahe wie sie.

Targa Hendricks hat keine Freunde, keine Liebe, nichts zu verlieren. Doch vor allem hat sie keine Angst – und genau das macht sie so verdammt gut in ihrem Job. Denn als Undercover-Ermittlerin einer Sondereinheit des BKA ist es ihre Aufgabe, Serienkiller auf frischer Tat zu überführen, und dazu gibt es nur zwei Wege: Targa muss sich einem Mörder ausliefern – oder ihn glauben lassen, sie sei wie er.
Falk Sandman ist Hochschuldozent, charismatisch, clever und besessen von den letzten Worten Sterbender – seiner Opfer. Eines Tages trifft er eine junge Frau, die sich für seine dunkle Seite interessiert. Sie will von ihm lernen, und Sandman fasziniert ihr gefühlloses Verhalten. Zunächst ist er skeptisch, doch allmählich vertraut er ihr.
Ein tödliches Spiel beginnt. Wer wird gewinnen?

(Quelle & Homepage des Verlages: Penguin)

Meine Meinung

Wir lernen Targa kennen, eine junge Frau, die alles andere als gewöhnlich ist. Sie ist einmalig in ihrem Job, denn sie kennt keine Angst. Das macht sie zu einer gefragten Undercover-Ermittlerin, die ihre Grenzen immer wieder aufs Neue ausreizen muss: Denn ihre Aufgabe ist es, Serienmördern das Handwerk zu legen – sei es als Opfer oder als Schülerin. Als sie auf Frank Sandmann angesetzt wird, beginnt ein Spiel auf Leben und Tod. Doch wer wird siegen?

Es gibt einen Grund, wieso ich dieses Buch unbedingt lesen wollte: Weil mich der Klappentext sofort von sich überzeugt hat! Für mich klang das Buch nach etwas Besonderem und ich bin aktuell auf der Suche nach genau solchen Thrillern.

Der Schreibstil war wirklich gut, hat mir unheimlich sehr gut gefallen und ich bin nur so durch die Seiten geflogen.

Mir hat die Geschichte unheimlich gut gefallen – ich wurde von Anfang in Targas Bann gezogen. Ich finde sie als Person sehr faszinierend und ich konnte kaum genug von ihr lesen. Sie ist… einzigartig und ich habe bisher noch keinen Charakter gelesen, der mir so gut gefallen hat. Targa zieht einen in ihren Bann. Ich könnte wahrlich ein Loblied auf sie singen, denn sie wurde wirklich sehr gut ausgearbeitet.

Und genau das macht diese Geschichte in meinen Augen aus – sie lebt natürlich durch das Katz und Maus-Spiel zwischen Targa und Frank Sandmann. Aber vor allem lebt sie durch Targa als Charakter und Mensch. Sie verleiht allem etwas Spezielles und Einzigartiges. Durch sie lebt die Geschichte!

Mir haben die Verknüpfungen sehr gut gefallen – manche habe ich erst später Verstanden. Das wurde echt gut gelöst. Eine Szene, die ich hier nicht nennen möchte, kam mir sehr bekannt vor, so als hätte ich sie schon einmal gelesen. Aber ich weiss nicht, an welches Buch sie mich erinnert; vielleicht war es auch nur so ein Gefühl.

Die Charaktere rund um Targa können nicht mit ihr mithalten. Sie waren okay, aber sie wirkten wie Schatten im Vergleich. Da hätte ich mir die gleiche Intensivität gewünscht wie bei Targa.

Das Cover finde ich unheimlich toll.

Fazit

Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

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